Objekt

Maschinenfabrik Hubert Zettelmeyer, Werk, Konz

Die stark vergrößerte Reproduktion eines Briefkopfs zeigt das ehemalige Zettelmeyer-Werk in Konz an der Granastraße im Zustand aus der Zeit um 1910 bis 1920. Das Unternehmen wurde 1897 gegründet und erwarb 1901 das erste Grundstück an diesem Standort in Konz. Die gezeigte, großflächig ausgebaute Werkssituation mit den großen Hallen und dem Gleisanschluss entwickelte sich in den Folgejahren ab 1902. Im Jahr 1922 wurde das Unternehmen in eine Aktiengesellschaft ("Hubert Zettelmeyer AG") umgewandelt. Da auf dem Werks-Schriftzug der Zeichnung noch jeglicher Zusatz wie „AG“ oder „KG“ fehlt, wurde die Grafik vor der Umfirmierung Ende 1922 angefertigt. Das Bild zeigt einen Zustand, von dem heute nur noch einige Wohnhäuser erhalten sind. Das Werksgelände in der Mitte ist restlos verschwunden und war eine Brach bevor es um 2000 neu bebaut wurde. Die Kirche links im Hintergrund wurde in den 1060er Jahren durch eine Zeltkirche aus Beton ersetzt. Durch Neubauten wurden auch die beiden Saarbrücken am rechten Bildrand ersetzt. Und der Wasserturm unter dem rechten Hügel an der Bahnstrecke nach Saarbrücken war wohl nach Ende der Dampflokzeit überflüssig. Im Prinzip erhalten sind die Bahnanlagen der Obermoselstrecke am rechten Bildrand in die die von rechts kommende Strecke aus Luxemburg mündet.

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