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Große Klepper (Klapper) ohne Gehäuse

Die große Klepper (moselfränkisch Klapper) ohne Gehäuse besteht aus einem Boden sowie einer mit einer Kurbel angetriebenen Walze mit 12 in der Walze steckenden Stifte. Diese heben beim Drehen der Walze jeweills eines der 12 Holzhämmerchen an. Beim herunterfallen dieser auf den Boden entsteht ein schlagendes Geräusch. Hintergrund: Am Gründonnerstagabend verstummen in katholischen Kirchen die Glocken beim Gloria der Gründonnerstagsliturgie. Ebenso und die Messglocken der Messdienerinnen und Messdiener. Der Legende nach fliegen die Glocken nach Rom. Sind die Glocken in Rom, kommen die Kinder mit ihren Klappern zum Einsatz. Sie werden typischerweise benutzt um die Gläubigen am Karfreitag und Karsamstag zur Messe zu rufen. Nach dem päpstlichen Ostersegen „Urbi et Orbi“ kehren sie zur Feier des Osterfestes wieder in ihren Glockenturm zurück. Der Brauch des Karfreitagsklapperns ist an die 1500 Jahre alt. In anderen deutschsprachigen Gebieten werden die Klappern auch Ratsche, Rätsche, Schnarre, Schnurre, Rappel, Räppel, Rassel, Riärtel oder Knarre genannt. Instrumente wie Ratschen oder Klappern wurden meist von örtlichen Handwerkern oder auch geschickten Laien selbst angefertigt.

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