Kommunionsurkunde Elise Sutschet - letztes Abendmal (5)
Das Erinnerungsbild an die Erste heilige Kommunion von Elise Sutschet am 11. April 1920 in Trier. Es ist eine Urkunde, die an dieses wichtige Ereignis im Leben eines katholischen Kindes erinnert. Elise Sutschet empfing die Kommunion von Pfarrer W. Schroeder in der im Zweiten Weltkrieg zerstörten Kirche St. Gervasius in der Trierer Neustraße. Nach Wiederaufbau und Umbau ist diese Kirche heute (2026) im Komplex des bischöflichen Angela-Merici-Gymnasiums aufgegangen. Der Druck zeigt das letzte Abendmahl in einer gewissen Anlehnung an das berühmte Fresko von Leonardo da Vinci. Auch wenn die ganze Szene an einem länglichem Tisch spielt und die Köpfe der 12 Apostel sehr ähnlich sind, gibt es einige grundlegende Unterschiede. Christus steht vor dem Tisch hält mit der linken Hand den Kelch und reicht Johannes eine Hostie.Der Heiligenschein, die leuchtende Aura um Jesu Kopf kennzeichnet ihn als göttliche Figur. Mehrere Apostel sitzen oder stehen vor oder hinter dem Tisch. etc. Der Abendmahlskelch: Jesus hält den Kelch in der Hand, ein Symbol für das Blut Christi und das Sakrament der Eucharistie.Die Hostie: Jesus reicht eine Hostie an einen Jünger, sie symbolisiert den Leib Christi.Der Heiligenschein: Die leuchtende Aura um Jesu Kopf kennzeichnet ihn als göttliche Figur. Das Christusmonogramm oben links besteht aus den griechischen Buchstaben Chi (X) und Rho (P). Es sind die ersten beiden Buchstaben des Wortes "Christus". Das IHS-Monogramm oben rechts ist ein weit verbreitetes Kurzzeichen für den Namen Jesus (abgeleitet von den ersten drei Buchstaben des griechischen Namens). Es wird oft auch als "Iesus Hominum Salvator" (Jesus, Retter der Menschen) gedeutet. Die Illustration ist ein Wek des Künstlers M. Emonds-Alt (1874-1932), erkennbar an der Signatur "M. Emonds-Alt pinx" am unteren Rand. Er war ein vielbeschäftigter Künstler, dessen religiöse Werke besonders durch die Vervielfältigung auf Andenkenkarten und Kunstdrucken weite Verbreitung fanden. Viele seiner Entwürfe wurden speziell für die Lithografie gestaltet. Sie zeichnen sich oft durch eine klare, zentrale Komposition aus, bei der die Hauptfigur (meist Christus) von einer Lichtaura umgeben ist, umgeben von ornamentalen Rahmen. Dabei kombinierte er oft realistische Figurendarstellungen mit symbolträchtigen Elementen wie Kelch, Hostie oder christlichen Symbolen wie dem "IHS"-Monogramm. Leider gibt es (2026) keine Wikipediaseite oder vergleichbares über ihn.