Flusslandschaft
Lithografie einer Flusslandschaft; die rechte vordere Bildecke füllen Fels, Gebüsch und ein hoch aufragender Baum. Erhöht am Ufer steht ein Mann, der dem Betrachter den Rücken zuwendet und auf den Fluss blickt. Am linken Flussufer sind die Häuser und die Kirche eines Dorfes zu erkennen. Die Vorlage zu dieser Lithographie lieferte Adrian Zingg (1734 -1816), ein schweizerischer Maler, Zeichner, Radierer und Kupferstecher. Im Jahr 1803 erhielt er die Professur der Kupferstechkunst an der Dresdner Akademie, zudem trug er den Titel eines kurfürstlichen Hofkupferstechers. Zingg wurde besonders durch seine Landschaftsmalereien in Sepiatechnik bekannt und war ein Wegbereiter der neueren Dresdner Landschaftsmalerei. Er gilt als ein wichtiger Wegbereiter und Impulsgeber für die Dresdner Romantik und beeinflusste durch seine Motivwahl und seinen romantisch verklärenden Blick auf reale Landschaften Künstler weit über seinen Schülerkreis hinaus.