Bild Unsere Liebe Frau von der immerwährenden Hilfe (3)
Wandbild "Unsere liebe Frau von der immerwährenden Hülfe". Die Farblithograpie in einem dunkelbraun gebeizten Holzrahmen ist eine weitgehende Kopie der (wahrscheinlich) aus Kreta stammenden und heute in der römischen Redemptoristenkirche Sant Alfonso befindlichen Ikone "Unserer Lieben Frau von der immerwährenden Hilfe". Durch die Missionstätigkeit der Redemptoristen gelang es, das Gnadenbild in der ganzen Welt bekannt zu machen, wurde durch viele Kopien und Drucke verbreitet, sodass es heute wohl das bekannteste Gnadenbild schlechthin ist. Maria und das Jesuskind tragen je eine Krone und einen Nimbus (Heiligenschein). Hintergrund: Am 23. Juni 1867 wurde das originale Gnadenbild im Auftrag des Vatikanischen Kapitels mit einer Krone versehen. Diesen Zustand zeigt der vorliegende Druck. Da die Kronen beim Original mittlerweile wieder entfernt wurden, zeigt sich dieses heute kronenlos. Die flankierenden Erzengel (Michael links, Gabriel rechts) auf Wolken tragen die in Tücher gehüllten Leidenswerkzeuge. Die griechischen Abbreviaturen „MP“ und „ΘY“ für die Wörter „Mutter“ und „Gottes“ auf beiden Seiten kennzeichnen sie als „Mutter Gottes“ (Μήτηρ Θεού). Rechts neben dem Kind und unter dem Engel steht´die Abbreviatur „IC-XC“ für den Namen „Jesus Christus“ (Ἰησοῦς Xριστός). Die Ikone zeigt Maria mit Jesus auf dem Arm. Die Mutter schaut den Betrachter bzw. die Betrachterin an. Ihr Blick lässt Besonnenheit und Ruhe erkennen, zugleich vermittelt er eine mitfühlende Aufmerksamkeit gegenüber den Sorgen und Nöten der Menschen. Der Blick Jesu scheint in die Weite der Ewigkeit gerichtet zu sein. Sein Gesicht trägt kindliche Züge, während der Körper Jesu in den Proportionen eines Erwachsenen gemalt ist. Das Bild stammt wahrscheinlich aus dem ehemaligen Trierer Redemptoristenkloster in der Feldstraße (1973 Übertragung der Klostergebäude an das Mutterhaus der Borromäerinnen (Krankenhaus) und Umzug in ein kleineres Gebäude, 2014 Aufgabe des Klosters).