Zyklus von 17 Pferdestudien
Gezeichnet von dem Augsburger Künstler Georg Philipp Rugendas d. Ä. 1699 Gestochen von Johann Adam von Bartsch (1757-1821). Er arbeitete seit 1777 als Skriptor in der kaiserlichen Hofbibliothek Wien und studierte an der Wiener Kupferstechakademie. 1791 wurde er zum Kustos der Graphiksammlung der Hofbibliothek ernannt. Er avancierte zum Ratgeber vieler namhafter Sammler und veröffentlichte eine Reihe wissenschaftlich fundierter "Catalogues raisonnés" zu verschiedenen Graphikern. In "Le Paintre Graveur" verzeichnete er zahlreiche Druckgraphiken der Alten Meister. 1821 veröffentlichte er das Handbuch "Anleitung zur Kupferstichkunde", das Wissen zu Technik und Geschichte der Druckgraphik vermittelte. Bartsch war zudem selbst künstlerisch tätig und zählt mit seinem Œuvre zu den innovativsten und interessantesten Graphikern seiner Zeit. Neben einer Reihe bemerkenswerter Porträts, Illustrationsgraphik, Militär- und Trachtendarstellungen widmete sich Bartsch vor allem der Reproduktion von Handzeichnungen alter Meister - so auch im vorliegenden Kupferstich. Gedruckt wurde die Stichreihe in Nürnberg 1802 bei Frauenholz.