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Das Mainzer Carrosch

Es ist Tafel XIV der Sammlung von insgesamt 35 Tafeln „Historische und architektonische Merkwürdigkeiten von Mainz in seiner Vorzeit und Gegenwart“ des Lithografen Dionis Wasserburg von 1842. Diese Carrocium, gewöhnlich Carrosch genannt, war ein Kriegswagen aus Mailand stammend. Im Mittelalter ahmten die größeren Städte Deutschlands diesen Gebrauch nach. Er galt den Bürgern, wenn sie zum Krieg auszogen, als heiliges Feldzeichen, um das sie sich scharten und das sie aufs Äußerste verteidigten. Von dem Turm herab wurde vor der Schlacht den Streitern gepredigt und der Segen gespendet. Der Wagen war mit Ochsen bespannt um ein zu schnelles Davonfliehen zu verhindern. Dieses Carrosch wurde erst im Jahre 1703 vernichtet nach dem der Stadtbibliothekar Bodmann eine Abzeichnung davon genommen hatte.

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